renkCast Stick im Kurztest

renkCast Stick im Kurztest

20.06.14 - 12:50 Uhr // Techfeed

Vor einigen Wochen bin ich auf den renkCast Stick von renkforce gestoßen. Auf Conrad wird dieser sehr groß promotet, deshalb dachte ich mir, ich schau ihn mir mal genauer an. Zu den Hauptfunktionen gehörte zudem auch AirPlay, mit AirPlay Mirroring. Einer der Gründe den Stick anzuschaffen. Für rund 30€ war er auch viel günstiger als ein Apple TV. Ob sich der Kauf lohnt seht ihr in diesem Beitrag.

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Nach knapp 2 Tagen kam der Stick als DHL Päckchen bei mir an. Im Lieferumfang befand sich neben dem Produkt selbst, auch ein kurzes HDMI-Verlängerungskabel, ein Micro-USB Kabel für die Stromversorgung und diverse Anleitungen und Hinweise. Die Installation ist relativ einfach. Stick hinten am Fernseher anschließen. USB-Kabel an ein 5W-Ladegerät oder einen freien Port am Fernseher stecken und den Fernseher einschalten. Zusätzlich braucht man eine App für Android, iOS, Windows oder MacOS um den Stick bedienen zu können. Ich habe es über das iPad probiert. Dazu baut der Stick sein eigenes WLAN Netzwerk auf, dessen Daten auf dem Fernseher angezeigt werden. Nach einer erfolgreichen Verbindung mit dem eigenen Heimnetzwerk wurde ein Firmware-Update aufgespielt und man konnte mit dem eigentlichen Spaß beginnen und hier tauchten bereits die ersten Probleme auf.

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AirPlay funktionierte zwar auf Anhieb über das Kontrollzentrum des iPads. Das zu sehende Bild hatte aber eine sehr große Verzögerung und zum Teil sehr viele Verzerrungen. Dabei wurde nur der Homescreen angezeigt. Bei Videos streikte das Ding komplett. Da das iPad über den Stick keine Internetverbindung bekommt, war es auch nicht möglich Youtube oder ähnliches zu starten. Wenn man dann mit dem Tablet auf sein eigenes Netzwerk zurück geht wird der renkCast Stick nicht mehr erkannt. Es schien also nur zu funktionieren, wenn man sich mit dem Stick verbindet. Unnötig. Trotz einer Reichweite von weniger als 2 Meter zum Router funktionierte überhaupt nichts von den internen Funktionen des Gerätes. Bis auf das Update, das nach jedem Startvorgang erneut geprüft wird.

Die Bedienung mit dem Stick ist zwar relativ einfach. Den Stick richtig nutzen zu können ist eine andere Realität. Er speichert zum Teil auch nicht die Verbindung zur Fritzbox, weshalb regelmäßiges Arbeiten damit zur Hölle werden könnte. Für Präsentationen würde der renkCast ausreichen, da man dafür meist keine eigene Internetverbindung benötigt. Für Apple User ist ein Apple TV die bessere Lösung, wenn es um AirPlay und AirPlay Mirroring geht. Dieser kostet aber fast drei Mal so viel. Ein Nachfolgemodell wird dieses Jahr aber erwartet, weshalb sich eine Anschaffung noch nicht lohnt.

Quelle: smarthelpers

Quelle: smarthelpers

Der Stick selbst verfügt über diverse Protokolle. Miracast, AirPlay, DLNA. Die App lässt sich intuitiv bedienen, trotzdem gab es des Öfteren Abbrüche, weil sich das Tablet automatisch wieder mit der Fritzbox verbunden hat. Wer eine günstigere Methode sucht, einfache Inhalte an den Fernseher zu schicken, der sollte sich lieber den Google Chromecast (35€ bei Amazon) anschauen. Dieser funktioniert mit vielen Anwendungen unter diversen Betriebssystemen. Weitere folgen durch Updates. Die Bewertungen über den renkCast auf Conrad sprechen für sich.

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Wer sich das Teil trotzdem anschauen möchte, kann es sich für 29,95€ bei Conrad bestellen. Eine weitere Alternative ist der Android Mini PC, auf dem über diverse Apps auch AirPlay funktioniert.

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Über den Autor: Anh Dung

Gab dem Blog seinen Namen. Seit 25 Jahren ein Nerd. Leidenschaftlicher Gamer, Webdesigner, Softwareentwickler, Fotograf und Blogger. Studierte Medieninformatik an der Hochschule Aalen. Jetzt mit Bildungsgrad Bachelor. Macht beruflich Apps für Apple Hardware in Karlsruhe. Großer Fan von Games, Technik, Nintendo, Sony, Apple, guten Animationsfilmen, lustigen Serien, alternativer Pop-Musik.
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