Pixel Miner für Pebble Smartwatch im Test

Pixel Miner für Pebble Smartwatch im Test

16.07.14 - 17:35 Uhr // Techfeed

Als frischer Pebble Smartwatch Träger (hier das Review) erzähle ich in meinem  Blog über meine Erfahrungen mit dem Gerät. Diese sollen mir die Entscheidungen zur iWatch erleichtern. Aktuell bin ich sehr begeistert von dem Mehrwert, die eine Uhr am Handgelenk bringt. Heute gibt’s das erste Review zu einem Spiel für die beliebte Smartwatch.

PixelMiner_2

Pixel Miner ist ein Art Tamagotchi, der aber nicht gefüttert werden muss und sonst keine Bedürfnisse hat. Im Großen und Ganzen ist das Spiel sinnlos, macht sich aber als kurzen Zeitvertreib richtig gut.

Ziel ist es, einfach so tief wie möglich zu graben und so viele Pixel und Gegenstände auf dem Weg zu sammeln, wie es nur geht. Gesammelte Pixel können gegen Multiplizierer eingetauscht werden, die das Sammeln beschleunigen. Wer genug Punkte auf seinem Konto hat, kann sich neues Equipment besorgen. Am Anfang beginnt der kleine Miner per Hand die Pixel aufzusammeln. Je mehr man davon gesammelt hat, desto besser wird das Arbeitsgerät. Von normalen Geräten wie einer Schaufel, bis hin zu Wolfskrallen oder einem richtigen Bohrer. Dabei wird der Preis natürlich immer teurer. So schafft man es, wenn man täglich daran arbeitet, bald jeden Tag dem kleinen Arbeiter mit neuen Mitteln zu helfen.

Auf dem Weg findet der Pixel Miner natürlich auch einige Kostbarkeiten, die er gegen Pixel eintauschen kann. Leider kann man aktuell nicht alle Gegenstände gleichzeitig verkaufen, was bei vielen Diamanten, Kloschüsseln, Schuhen oder Necronomicon ein lästiges geklicke wird. Am Ende ist dann sicher die Taste defekt. Wer kein Beobachtungsdrang besitzt, kann die App auch wieder schileßen. Nach zwei Stunden legt sich der Arbeiter aber schlafen, die Pixel steigen aber weiterhin. Das Spiel geht natürlich auch auf die Akkuleistung. Statt sieben, hält meine Uhr nur noch vier bis fünf Tage durch, bis die Smartwatch am Kabel hängt.

  • PixelMiner_1Pixel Miner im Pebble Store
  • PixelMiner_3Pixel Miner Menü (Store und Schätze)
  • PixelMiner_4Multiplier beschleunigen den Pixel Miner
  • PixelMiner_5Gesammelte Schätze können verkauft werden

Einen Vorteil im Leben bringt Pixel Miner nicht. Kein Rabatt an der Supermarktkasse, keine Beförderung im Beruf und kein besseres Liebesleben. Trotzdem macht es süchtig. Einmal angefangen ist man motiviert dem kleinen Männchen das teuerste Equipment im Store zu besorgen. Das Mutterschiff. Auf Dauer wird es natürlich eintönig und langweilig und es benötigt einige Zeit bis das Ziel erreicht ist. Ärgerlich nur, wenn man die Firmware zurücksetzen muss und der komplette Spielstand verloren geht.

Das Spiel ist simpel. Man braucht keine Strategie, es gibt keine in-App-Käufe, keinen Konkurrenzkampf durch Highscores und detailreich gestaltete Gegenstände. Trotz des einseitigen Gameplays ist das ein gelungenes Casual-Game für kurze Wartezeiten am Bahnhof, wenn man gerade mal nicht die Zeit oder seine Mitteilungen checken muss.

Spielt einer von euch das Spiel bereits? Wie weit hat sich euer Pixel Freund bereits gegraben? Zu diesem Zeitpunkt war ich nach einer halben Woche bereits bei 247.000 Depth und einer PPS von 450. Weitere Spiele und Apps findet ihr übrigens auf AllPebble.

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Über den Autor: Anh Dung

Gab dem Blog seinen Namen. Seit 25 Jahren ein Nerd. Leidenschaftlicher Gamer, Webdesigner, Softwareentwickler, Fotograf und Blogger. Studierte Medieninformatik an der Hochschule Aalen. Jetzt mit Bildungsgrad Bachelor. Macht beruflich Apps für Apple Hardware in Karlsruhe. Großer Fan von Games, Technik, Nintendo, Sony, Apple, guten Animationsfilmen, lustigen Serien, alternativer Pop-Musik.
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