Life is Strange [Ep. 1-5] – Review

Life is Strange [Ep. 1-5] – Review

27.10.15 - 21:07 Uhr // Techfeed

Nach langer Zeit schreibe ich wieder ein Bericht über ein Spiel, welches ich durchgespielt habe. Im großen versuche ich den Inhalt des Spiels nicht zu spoilern, sondern nur einen groben Überblick über das Spiel zu geben, sowie zu schildern, was mir an diesem gut gefallen hat oder nicht.

Life Is Strange™_20151027204009

Nachdem ich die erste Episode durchgespielt habe, hat mich das Konzept von „Life is Strange“ überzeugt. Zwar war die Spieldauer von knapp 2 Stunden nicht sehr lange, aber für das kleine Geld bekam man, meiner Meinung nach, das beste Spiel des Jahres 2015 geliefert. „Life is Strange“ gliedert sich in 5 Episoden auf, die ungefähr alle 2 Monate erschienen sind. Jede Episode spielt teilweise an einem Wochentag ab. Das heißt, dass die Handlung, trotz langer Wartezeit, nur innerhalb einer Woche stattfindet.

Anfangs erinnert „Life is Strange“ an eine normale HighSchool-Story. Außenseiter-Mädchen trifft auf reiche, überhebliche Mitschüler. Die Hauptrolle übernimmt das 18-jährige Mädchen Max. Zu ihrer Ausrüstung gehört eine Sofortbildkamera, ein Tagebuch und ihre Fähigkeit in die Vergangenheit zurückzureisen. Dies wird unter anderem für zahlreiche kleine Rätsel verwendet, die in jeder Episode auftauchen. Aber auch für Konversationen muss man öfters zurückreisen, um gefundene Informationen, die man vorher vom Gegenüber raus gekitzelt hat, zu verwenden.

Neben der Story können Fotos geschossen werden. Auf der Playstation bekommt man hierfür zum Beispiel Trophäen. Einige Objekte findet man in jeder Episode wieder. Wie das Eichhörnchen, welches durch geschicktes Anwenden der Zeitreise-Fähigkeit angelockt werden soll, um ein perfektes Polaroid-Foto zu schießen. Mich hat dieses Konzept sehr motiviert, da man in jeder Episode damit viele Trophäen sammeln konnte.

Life Is Strange™_20151027203635 Life Is Strange™_20150327150148 Life Is Strange™_20151027203835

Die Story selbst fesselt einen von Episode zu Episode immer mehr. Neueinsteiger haben den Vorteil, dass sie nicht mehr so lange auf die ganzen Fortsetzungen warten müssen. „Life is Strange“ ist, spätestens nach der zweiten Episode keine normale Highschool-Story mehr. Ab hier wird das Spiel zum Krimi-Abenteuer, welches durch die Freundschaft von Max zu ihrer alten besten Freundin Chloe, der verschwunden Rachel Amber und den vielen interessanten Nebencharakteren fesseln kann.

Die Entwickler zeigen mit „Life is Strange„, wie atemberaubend ein Spiel doch sein kann. Selbst Freunde, die selten an die Konsole gehen, sind von dem Spiel begeistert. Rätsel lösen, mit Leuten sprechen, Fotos finden und die Stadt vor einem Umwetter retten. Der „Butterfly-Effekt“ wird hier ganz groß in Szene gesetzt. Selbst kleine Änderungen in der Vergangenheit, haben große Auswirkung auf die spätere Zukunft. Dadurch sind im Spiel verschiedene Handlungsstränge möglich, da sich jede wichtige Handlung später auf das Geschehen auswirken wird. Entweder fehlt im späteren Verlauf eine Person oder ein wichtiger Gegenstand ist in der späteren Zukunft leichter zu erreichen.

Life Is Strange™_20151027204042

Ich kann das Spiel auf jeden Fall empfehlen. Auch Menschen, die sich wenig für Videospiele interessieren, können sich das Spiel auf Youtube als LetsPlay-Version reinziehen. Vor allem die einfache Grafik überzeugt, ohne an Details zu verlieren. Der gute Mix aus Humor, Krimi und Liebesgeschichte. Für knapp 20 Euro ist das ein fairer Preis, der für 10-15 Stunden unterhalten kann. Achtung Spoiler: Das Spiel lässt einen nach jeder Episode ratlos und schockiert zurück. Nichts für schwache nerven.

Teilen mit:

Über den Autor: Anh Dung

Gab dem Blog seinen Namen. Seit 25 Jahren ein Nerd. Leidenschaftlicher Gamer, Webdesigner, Softwareentwickler, Fotograf und Blogger. Studierte Medieninformatik an der Hochschule Aalen. Jetzt mit Bildungsgrad Bachelor. Macht beruflich Apps für Apple Hardware in Karlsruhe. Großer Fan von Games, Technik, Nintendo, Sony, Apple, guten Animationsfilmen, lustigen Serien, alternativer Pop-Musik.
Du findest dungi auch auf Twitter.

Ersten Kommentar hinzufügen