KIK – Finger weg von WhatsApp Alternative!

KIK – Finger weg von WhatsApp Alternative!

05.12.13 - 12:53 Uhr // Apps & Co.

Aktuell entsteht wieder eine große Welle an WhatsApp Alternativen. KIK ist eine davon. Leider nicht die Beste und Sicherste. Doch was ist an diesem Netzwerk so falsch? Selbst die Polizei in Australien warnt bereits vor dieser App.

Einer der Unterschiede zu WhatsApp & Co. ist, dass diese App den Usern erlaubt auch mit fremden, unbekannten Mitgliedern zu schreiben. Ein öffentlicher Chatraum, wie wir sie aus den 90er Jahren kennen. Als kostenlose App ist sie allen Teenagern und Erwachsenen zugänglich und ermöglicht so Unterhaltungen mit der ganzen Welt.

Kik
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Preis: Kostenlos
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Laut aktuellen Zahlen, die ich der Beschreibung entnommen habe, hat dieses Netzwerk über 90 Millionen Mitglieder. „Der Messenger, der alle verbindet, mit denen sie gerne reden.“ – steht dort ebenso geschrieben. „Schnell, einfach und persönlich“ – sind, laut KIK, die wichtigsten Merkmale der Applikation. Freigegeben ist die App erst ab 17 Jahren. Genutzt wird sie aber hauptsächlich von Kindern und Teenagern im Alter von 11-15 Jahren.

Jugendschützer und Polizei warnen jetzt aber davor diesen Dienst zu nutzen. Ich benütze KIK persönlich nicht und bin, während ich mich über das Thema schlau gemacht habe, auf fatale Lücken gestoßen. Pädophile haben sich die Anonymität zu Nutze gemacht. Wer anonym mit anderen schreiben kann, ist nicht unbedingt sicher.  Zwar wird hier, nicht wie in anderen Alternativen, nach der Handynummer, sondern nach einem Nickname gefragt, aber die Verbindung mit Instagram hat fatale Konsequenzen für den Nutzer.

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Instagram, das soziale Fotonetzwerk von Facebook, ist für jeden öffentlich zugänglich. Angeblich nutzen viele das Netzwerk, das nach dem Kauf von Facebook an popularität gewonnen hat aus, um an neue Kontaktmöglichkeiten zu kommen. Man muss nur nach dem Netzwerk auf Instagram suchen und findet neben vermeintlich harmlosen Bildern auch pornografische Inhalte.

Sexting ist der neue große Trend in den sozialen Netzwerken bei Teenagern. Leider auch bei Minderjährigen. Laut dem National Center for Missing and Exploited Children haben bereits 4% der Heranwachsenden ein Nacktfoto über verschiedene Dienste verschickt und 15% von bekannten Personen erhalten.

Die Erziehung sollte mit der Zeit gehen und Kinder aufklären, was sie im Web machen dürfen und was nicht. Eltern, der heutigen Generation, sind meist noch sehr unerfahren. Die Jugendlichen kennen sich dort besser aus und nutzen das auch aus. Deshalb sollte man im Router festlegen, welche Seiten ein PC/Nutzer besuchen darf und kontrollieren welche Apps die eigenen Kinder auf ihrem Gerät installiert haben. Am einfachsten ist es, wenn nur das Elternteil Apps installieren darf. Zumindest bei Kindern ist das sehr wichtig, da (zu großen Teilen auf Android) es sehr viele gefährliche Apps im Store gibt.

WhatsApp Messenger
WhatsApp Messenger
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Preis: Kostenlos

 

Welche Alternativen kennt ihr? In den nächsten Tagen versuche ich euch mal meine Favoriten zu zeigen.

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Über den Autor: Anh Dung

Gab dem Blog seinen Namen. Seit 25 Jahren ein Nerd. Leidenschaftlicher Gamer, Webdesigner, Softwareentwickler, Fotograf und Blogger. Studierte Medieninformatik an der Hochschule Aalen. Jetzt mit Bildungsgrad Bachelor. Macht beruflich Apps für Apple Hardware in Karlsruhe. Großer Fan von Games, Technik, Nintendo, Sony, Apple, guten Animationsfilmen, lustigen Serien, alternativer Pop-Musik.
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