[Durchgespielt] Super Mario 3D World – Review

[Durchgespielt] Super Mario 3D World – Review

14.10.14 - 11:22 Uhr // Techfeed

Die Sommerferien wurden dazu genutzt langweilige Abende gemeinsam zu verbringen. Deshalb besorgten wir uns ein Multiplayer Spiel, welches sich auch an Anfänger richtet. Super Mario 3D World ist der Nachfolger der 3DS-Variante und unterscheidet sich deutlich von Super Mario Bros. Unsere Erfahrungen zum Spiel möchte ich hier zusammenfassen.

Super Mario Bros 3D World (~40€ auf Amazon) machte einen sehr guten ersten Eindruck. Die Grafik ist auf der aktuellen Nintendo Konsole, der Wii U, wirklich schön. Hier sieht man jedes Schnurrhärchen des Katzen-Marios und erlebt die bunten Level rund um den Klempner in einer neuen, frischen Umgebung. Peach ist in diesem Spiel ein Hauptcharakter. Das bedeutet, dass dieses Mal jemand anders erführt werden müsste. Ziel des Spiels ist es, alle Feen aus den Klauen von Bowser zu befreien. Dazu hat jede Figur im Spiel verschiedene Fähigkeiten. Das Allrounder-Talent ist natürlich Mario.  Luigi kann höhere Sprünge zurücklegen. Peach kann für einige Zeit in der Luft schweben. Der schnellste Spieler der vier Charaktere ist Toad. Außerdem kann zum ersten Mal mit Rosalina gespielt werden. Sie wird im Level „Stern-2“ freigeschaltet und besiegt Gegner mit einer Drehattacke. Zusätzlich gibt es jede Menge neuer Items, die für die verschiedenen Level gebraucht werden um alle Sterne und Stempel einzusammeln. So gibt es Kirschen, die eine Spielfigur verdoppelt oder vervierfacht; die Glocke, die für das Katzenoutfit wichtig ist, um an Wänden hochklettern zu können; das Blatt verwandelt euch in ein Art Flughörnchen; die Bumerang-Blume verwandelt einen Spieler in einen Bumerang-Bruder und die eine mobile Kanone schießt Gegner mit Kugeln ab. Besitzt man bereits ein Item wird der neuste Gegenstand angewendet. Das aktuelle Kostüm landet dann in einem Lager, in dem es wiederverwendet werden kann. Für vier Spieler gibt es je einen Lagerplatz.

supermario3dworld_cats

Das Spielen in der Gruppe machte am meisten Spaß. Stärkere konnten schwächeren Spielern in einigen Situationen helfen. Das Ziel war es aber meistens eher, die meisten Punkte zu bekommen. Das bedeutet, man musste als erster die Sterne einsammeln und die meisten Gegner besiegen. Am Ende jedes Levels, nachdem man die Fahnenspitze erreicht hat, gab es eine Highscoreübersicht. Natürlich hoffte dabei jeder auf den ersten Platz. Die Chancen sind aber zum Teil gleich verteilt, damit jeder die Chance auf die Krone hat. Da man sich ein gemeinsames Konto teilt, in dem alle übrigen Leben zusammengezählt werden, ist es natürlich ärgerlich, wenn ein Spieler im Spiel K.O. geht. Deshalb versuchte man trotz kleinem Wettkampf eine Strategie zu finden, um das Level gemeinsam zu schaffen. Möchte ein Spieler dem Geschehen beitreten, ist dies ganz einfach möglich. Sogar mitten in einem Level.

Der Stil des Spiels ist natürlich ähnlich zu Super Mario 64 oder Mario Galaxy. Jedes Level konnte auf einer Karte, ähnlich wie bei den ersten Mario Titeln, angesteuert werden. Für die Steuerung kann fast jedes beliebige Gerät für die Konsole verwendet werden. Durch kurzes Ausprobieren hat man die wichtigsten Tasten auch gelernt. Dazu gehören, wie bei anderen Spielen üblich, nicht sehr viele. Wer am Gamepad spielt, hat keinen weiteren Mehrwert. Er sieht den gleichen Bildschirm auf seinem Tablet. Trotzdem war Nintendo bemüht den Touch-Screen zu integrieren. Deshalb kann das Gamepad nicht ganz weggelassen werden. In einigen Situationen müssen, durch Antippen des Bildschirms, bestimmte Gegenstände bewegt werden, damit man im Spiel weiterkommt.

supermario3dworld_cherryfire

Die Schwierigkeit von „Super Mario 3D World“ ist im Vergleich zu „Super Mario Bros U“ deutlich einfacher. Zwar variiert diese auch von Level zu Level, doch im Großen und Ganzen sind sie machbar. Vor allem Spiele mit einer begrenzten Zeit oder Einbahnstraße sorgten in einigen Situationen für Stress. Hier haben wir sogar schon Mal 20 Leben abgeben müssen bis wir es geschafft haben. Man beißt sich also in einigen Situationen richtig die Zähne aus. Doch das ist natürlich auch der Reiz. Außerdem sind die Sterne, mit denen einige Stages freigeschaltet werden müssen, sehr gut versteckt oder nur schwer zu erreichen. Ist ein Spiel unschaffbar bietet Nintendo einem das goldene Blatt als Item an. Damit ist man unverwundbar und schafft es gegeben falls doch noch ans Ziel.

Neben Mario und Co. konnte man auch mit Captain Toad spielen. Hier gab es einige wenige Rätsel, die es bald in einem eigenen Spiel geben wird. Hier geht es darum den vollbeladenen Captain durch eine kleine, quadratische Welt zu bewegen. Da Toad aufgrund des schweren Rucksacks nicht springen kann, muss man versuchen ihn möglichst unbeschädigt durch den Parcours zu befördern. Das Gamepad hilft einen dabei die Welt zu drehen um versteckte Winkel oder Sterne zu finden. Ein sehr gelungener Spaß für Zwischendurch. Das Spiel mit weiteren 70 neuen Rätsel erscheint Anfang 2015.

supermario3dworld_captaintoad

Fazit

Am Ende hatten wir das Spiel nach einigen Tagen dann doch endlich durch und die Welt war wieder gerettet. Natürlich gab es am Ende jedes Spieltages noch etwas Zoff, weil der ein oder andere in der ein oder anderen Situation etwas unfair war, aber das gehört zu einem Multiplayer spiel dazu. Die bunte Grafik und die schönen Animationen waren schön anzusehen und machten, wenn man zuvor nur Wii Spiele gespielt hat, bei uns jedes Mal große Augen. Selbst nach dem man das Spiel durch hat, versucht man alle Sterne und Stempel zu sammeln oder eventuell versteckte Level zu finden. Ich empfehle das Spiel für alle, die einen lustigen Abend mit Freunden, Partner oder der Familie sucht. Aber auch Alleine schafft man es. Es macht halt nicht so viel Spaß. Außerdem fängt man ständig von vorne an, wenn man K.O. geht.

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Über den Autor: Anh Dung

Gab dem Blog seinen Namen. Seit 25 Jahren ein Nerd. Leidenschaftlicher Gamer, Webdesigner, Softwareentwickler, Fotograf und Blogger. Studierte Medieninformatik an der Hochschule Aalen. Jetzt mit Bildungsgrad Bachelor. Macht beruflich Apps für Apple Hardware in Karlsruhe. Großer Fan von Games, Technik, Nintendo, Sony, Apple, guten Animationsfilmen, lustigen Serien, alternativer Pop-Musik.
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